Foto: Gaëtan Bally

Die Einweihungskonzerte der Tonhalle Zürich in den Medien

Auch in den Medien hat unser Einstand in der Tonhalle Zürich mit Mahlers Sinfonie Nr. 3 für ein grossartiges Echo gesorgt.

Knapp 70 Journalist*innen, ein Drittel davon aus dem Ausland, waren an den Einweihungskonzerten vom 15. und 16. September im frisch renovierten Saal zugegen. Schmökern Sie durch einen ersten Teil der Berichterstattung und freuen Sie sich mit uns über die Resonanz.

09.09.2021
Andrea Fiedler für die Schweizer Depeschenagentur
(erschienen in diversen Publikationen der Schweiz)

Die neue Tonhalle positioniert sie in der gleichen internationalen Liga wie das Konzerthaus des Wiener Musikvereins, das Concertgebouw in Amsterdam oder die Symphony Hall Boston (…)

15.09.2021
Benjamin Herzog in der Sendung Kultur-Aktualität, SRF2Kultur

Harmonie am Zürichsee.

16.09.2021
Susanne Kübler in den Zeitungen der Tamedia (Tages-Anzeiger etc.)

Während viele neuere Säle eine klare, fast körperlose Akustik haben, entwickelt der Klang in der Tonhalle eine physische Energie.

16.09.2021
Christian Wildhagen in der Neuen Zürcher Zeitung


Der renovierte Konzertsaal ist optisch wie akustisch ein Hochgenuss.

16.09.2021
Christian Berzins für die Zeitungen des CH Media-Verlags (Aargauer-Zeitung etc.)

Gustav Mahlers 3. Sinfonie, die das Tonhalle-Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Paavo Järvi spielte, legte nicht nur jede kleinste Pracht des Raumes, sondern auch des Orchesters offen. (…) Drinnen im Saal entsteht alles, drinnen leuchtet das Glück. Dank des famosen Orchesters, das da auf der Bühne sitzt, wird es wahrnehmbar. Eins passt zum anderen: Zürich hat nicht nur den besten Saal, sondern auch das beste Orchester der Schweiz. (…) In Basel und Luzern mögen die weltbesten Orchester gastieren, jene aus Amsterdam, Wien und London, in Zürich spielt eines wöchentlich.

16.09.2021
Moritz Weber in seiner Konzertbesprechung für SRF2 Kultur

Auch dem Vergleich mit dem modernen, höhlenartigen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg hält die Zürcher Tonhalle stand. Zwar bietet auch der Hamburger Saal eine hervorragende Akustik, allerdings in seiner Trennschärfe eine eher analytisch-erzieherische. Der Zürcher Tonhalle-Saal entfaltet eine wärmere, vielleicht sogar edlere Wirkung.

16.09.2021
Moritz Weber im Podcast Kultur kompakt für SRF Kultur

Brillant musiziert.

16.09.2021
Jenny Berg in der Sendung Künste im Gespräch, SRF2 Kultur

Das hört sich gigantisch an. Geradezu physisch ist der Klang dieses riesigen Orchesters zu spüren.

16.09.2021
Herbert Büttiker, roccosound.ch

In der wieder gewonnen Frische der Farben, dank dem schwingend verlegten neuen Boden und weiteren Massnahmen, präsentiere sich dieser Klangraum nun nicht nur fürs Auge, sondern auch fürs Ohr erst recht glanzvoll. Und so ist es. Der verantwortliche Akustiker hat zum Beleg seine Messwerte, aber man kann auch einfach den Eindruck haben: Besser geht nicht.

(…)

Es geht vom tiefsinnigen Raunen zum naiven Volkston, vom militärisch Ordinären zum religiös Sublimen, vom tändelnden Liebkosen zum gleissenden Pomp, und in der Mitte ereignet sich, eine Offenbarung, der Gesang des Posthorns, der von aussen in den Saal hereinklingt, herrlich gespielt, die Apotheose des gemüthaft daseinsseligen menschlichen Wesens – eine Beschwörung, in der auch Nostalgie mitklingt. Man kann darüber eigentlich nicht schreiben.

17.09.2021
Mark Liebenberg in den Schaffhauser Nachrichten

Beste Voraussetzungen also, dass sich das Zürcher Publikum seinem neu-alten Tonhallesaal jene Liebe entgegenbringen kann, die im letzten Satz der Sinfonie so ausgiebig und hingebungsvoll dahinschmachtet, in der Schlussklimax im vierfach besetzen Beckenschlag auftriumphiert, sodass der Saal zittert. Überwältigungsmusik. Und man lässt sich gern überwältigen.

19.09.2021
Annette Freitag für das Journal 21

Und nun trumpft die Tonhalle mit einem Klang auf, der sogar noch besser ist als vorher, transparenter und mit mehr Kontakt zwischen Orchester und Publikum.

19.09.2021
Anna Kardos in der NZZ am Sonntag

Welches Leuchten in den instrumentalen Höhen! Welch tragende Bässe, die dem sinfonischen Geflecht ein neues Fundament geben! Und dann erst die Schlussakkorde. Sie fluten den Saal, schlagen an der Rückwand wie eine Welle zurück und erfassen das Publikum fast körperlich. Daneben kann jedes High-End-Dolby-Surround-Kino schlicht und ergreifend: einpacken. Hier wird die Welt zu Klang.

20.09.2021
Werner M. Grimmel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Den schwelgenden Adagio-Satz erzählte Järvi als zerbrechlichen orchestralen Liebestraum, aus dem man nicht aufwachen möchte.

20.09.2021
Werner M.Grimmel in der Schwäbischen Zeitung

Überwältigende Nagelprobe.

22.09.2021
Peter Hagmann auf seinem Blog Mittwochs um zwölf

Leuchtend die Soli der Konzertmeisterin Julia Becker, wehmütig das Posthorn, das von hinten, aus dem Verbindungstrakt zwischen Grossem und Kleinem Saal, die Herzen rührte. Eindringlich im vierten Satz der Auftritt der Altistin Wiebke Lehmkuhl, die auch im Leisen äusserst präsent klang, und im fünften jener der Damen aus der Zürcher Sing-Akademie und der Zürcher Sängerknaben. Zum Höhepunkt geriet aber fraglos das Finale, das aus dem Pianissimo des Streichersatzes auf das Grandioso der von den beiden Paukern unterstrichenen Schlusstakte hin entfaltete.

23.09.2021
Monika von der Linden im St.Galler Tagblatt im Gespräch mit der Architektin Elisabeth Boesch

Wir waren so glücklich zu hören und zu sehen, dass der Saal alle Erwartungen erfüllt und in der Akustik sogar übertrifft.› Es sei sowohl bei Besuchern als auch bei Kritikern eine Begeisterung und Freude darüber spürbar gewesen, dass man das Haus wieder habe.

23.09.2021
Manuel Brug für die Weltwoche

Die Tonhalle war immer schon einer der akustisch optimalen Konzertsäle, trotz ihrer vergleichsweise kleinen Kubatur, Nun wurde sie von den bewährten Münchner Ton-Couturiers Müller-BBM noch einmal poliert. Das Podium ist 20 Zentimeter niedriger und – alles ist edelste Zimmermannsarbeit – komplett mit schwingendem Holzparkett unterlegt.
So tönt das eben anders, dunkler, ehrlicher als viele der neuen, glasklar computerberechneten Säle.

25.09.2021
Joseph Auchter, Seniorweb

Die zur Eröffnung gewählte 3. Sinfonie von Gustav Mahler offenbarte in allen Registern und Lautstärken ein Klangbild, wie man es so luzid, differenziert und raumgreifend noch nie vernommen hat. Was für eine Ohren- und Augenweide!

veröffentlicht: 27.09.2021

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