25.

JAN SA

Penderecki pur

Tonhalle-Orchester Zürich
Maciej Tworek Leitung
László Fenyö Violoncello
Gábor Boldoczki Trompete
Thomas E. Bauer Bariton
Zen Hu Erhu
Krzysztof Penderecki Violakonzert in der Fassung für Violoncello und Orchester
Concertino für Trompete und Orchester Schweizer Erstaufführung
Pause Krzysztof Penderecki Sinfonie Nr. 6 «Chinesische Lieder» für Bariton und Orchester Schweizer Erstaufführung

Tonhalle Maag (Konzertsaal)
Beginn 18H30

Weitere Konzertdaten:
26.01.2020 – 17H00

Preise CHF 105 / 85 / 55 / 35

Prélude

Beginn 17H Tonhalle Maag (Klangraum)
Künstlergespräch mit musikalischer Umrahmung
Benjamin Herzog Moderation

Krzysztof Penderecki (Foto: zvg)

Für die einen sind es Mäuse in der Wohnung, für die anderen ein D-Dur-Akkord: Grund für einen gehörigen Schock. Genau das war es auch, was Krzysztof Penderecki auslöste, als er 1962 ein Stück damit beendete (natürlich mit dem D-Dur-Akkord, nicht mit den Mäusen). Der Komponist meinte dazu nur: «Das ist so idiotisch. Als hätte man einem Maler sagen können: Du darfst alle Farben benutzen, aber nicht Rot!». Und er komponierte weiter: unbeirrt sowie höchst erfolgreich. Seit den 1990er Jahren ist der mittlerweile 86 Jährige als Dirigent unterwegs. In der Tonhalle Maag erklingt neben seinem Violakonzert und seinem Concertino für Trompete ein besonderes Werk: Seine 6. Sinfonie, die eigentlich aus acht chinesischen Liedern besteht. «Ich habe Jahrzehnte damit verbracht, neue Klänge zu suchen», erklärt der Komponist. Mit dieser Sinfonie hat er einige gefunden.

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