07.

JUN SUN

Literatur und Musik

Elizaveta Shnayder-Taub Violine
David Goldzycher Violine
Katarzyna Kitrasiewicz-Losiewicz Viola
Paul Handschke Violoncello
Stefan Zweifel Einführung
Stephanie Japp Lesung
Ernst Krenek Streichquartett Nr. 3 op. 20
Streichquartett Nr. 4 op. 24
Aus: "Mrs. Dalloway"
Tonhalle Maag (Konzertsaal)
Start 11H15

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Zürich
Prices CHF 35
Vom Eigensinn des Alltags und vom Alltag des Eigensinns: Virginia Wolf trifft Ernst Ǩrenek
«
Mrs. Dalloway sagte, sie würde die Blumen selber kaufen.» So schlicht beginnt Virginia Wolfs Roman über einen einzigen Tag im Leben einer Dame der Gesellschaft. Mrs. Dalloway bekommt am Vormittag Besuch von ihrer alten Liebe, empfängt am Abend Gäste, und ein junger Mann, mit dem sie zufällig gesprochen hat, stürzt sich nachmittags aus dem Fenster. Es ist ein massvoll besonderer Tag, der Virginia Woolfs neue Technik deutlich macht: Was immer Mrs. Dalloway durch den Kopf geht, es fliesst ungefiltert in ihr Bewusstsein. Diesen Bewusstseinsstrom hört man auch in Ernst Ǩreneks Streichquartetten. Von einem Thema ausgehend, ergiesst sich hier die Musik in unterschiedliche stilistische Gefilde. Man mag dabei wechselweise an Klassik, Jazz oder Dodekaphonie denken – alles fügt sich zu einem eigensinnig-farbigen Kaleidoskop.
Aktuell
«Der Neue» – SRF-Dok zu Paavo Järvi
Rush Hour – because classical music decelerates.
Sonderheft zum Tschaikowsky-Zyklus
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